Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 
 

Was bedeutet eigentlich NORDWAL?

Das Unternehmen NORDWAL gibt es seit 1962. Viel hat sich seit damals geändert, der Name ist aber geblieben. Aber für was steht der Name NORDWAL eigentlich? Das lässt sich mit einer kleinen Geschichte besser erklären.

 
Der eingetragene Firmenname ist eine Erfindung des Firmengründers Ernst Ausserhofer. Dieser arbeitete vor der Gründung des Farbenhandels in einer mittelständischen Möbeltischlerei, spezialisiert auf Stühle. Der junge Mitarbeiter in der VK Abteilung kennt den Markt gut und auch seine Produkte. Deshalb kennt er auch die Schwierigkeiten: 1962 erholt sich Italien von den wirtschaftlichen Folgen des Krieges und beginnt sich in der Möbelindustrie einen Namen zu machen.
Noch kommen die großen Hersteller aus Deutschland - dies gilt auch für ein wichtiges Bedarfsmittel der Möbelproduzente: hochwertige Klebstoffe werden in der Bundesrepublik jenseits der Alpen hergestellt. Italienische Manufakturen und Industrien brauchen die jedoch für ihre hochwertigen Erzeugnisse. Mit den Deutschen verhandeln ist aber schwierig für kleine und große Betriebe auf dieser Seite des Brenners. Sprachliche Hürden gesellen sich zu noch komplizierteren bürokratischen und organisatorischen Schwierigkeiten. Denn 1962 kann man nicht einfach das Handy in die Hand nehmen und einen Sack Leim bei Google suchen.
Das 'WO?' muss man also bereits geklärt haben. Dann kommen noch Wechselkurse, Zollprozeduren, Transport über den Alpenraum und viele Telefonate. Und das in Zeiten ohne unbegrenzte Gesprächsminuten. Da ist es besser, wenn man seinem Partner vertrauen kann. Und da sah Ernst Ausserhofer eine Lücke die er füllen wollte: die italienischen Möbelhersteller mit den deutschen Leimproduzenten zusammenbringen.
Beide suchten sich bereits mit viel Aufwand, es brauchte nur einen Mittelsmann. Jemanden der beide Sprachen kannte, sowie beide Märkte und Produkte. Er brachte also den Klebstoff aus dem NORDen nach Italien, Klebstoff der 1962 noch aus WALknochen hergestellt wurde: NORDWAL war geboren.
Seitdem hat sich wie gesagt viel geändert. Leime werden glücklicherweise nicht mehr aus den großen Säugetieren hergestellt und NORDWAL vertreibt jetzt mehr als nur Klebstoffe.